unsere Fischenz

Der Rhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen ist das bedeutendste Äschengewässer der Schweiz. Die Fischenz respektive das Fischwasser der Bürgergemeinde erstreckt sich über die ganze Breite des Rheins. Die obere Grenze befindet sich rund 500 m westlich von Rheinklingen, die untere Grenze bei der Laag (Dörflingen).

Oberhalb des Restaurants Schupfen, wo der Rhein ruhig und breit fliesst, fanden in den noch forellenreichen 1950 bis 1970er Jahren denkwürdige Eröffnungstage statt, als jeweils anfangs Februar noch Hunderte von Forellen erbeutet werden konnten. Danach folgt eine schnelle, unruhige Strecke vorbei am Campingplatz, wo das Ufer mit Blockwurf gefestigt ist. In ruhigeren Läufen erreicht der Rhein dann die Rheinperle, worauf nach einer Biegung ein abwechslungsreicher Abschnitt mit unterschiedlichen Strömungsverhältnissen folgt. Und bereits erreichen wir das Städtchen. Flache Kiesbänke wechseln mit Ufermauern, der Badeanstalt oder der Schiffsanlegestelle nach der Holzbrücke. Es folgt ein ruhiger Abschnitt entlang des Klosters St.Katharinental bis zum Schaaren, wo der Fluss eine Kurve nimmt. Nun ist das Ufer bewaldet und es wechseln sich Kiesbänke und Ufermauern ab. Bald signalisiert eine Tafel das Ende der Diessenhofener Fischenz, an die sich die Schaffhauser Strecken anschliessen. Die ganze Flusslänge beträgt 6.6 km und hat eine Fläche von 82 Hektaren.

Für die Landfischer, die eine kantonale Prüfung abgelegt haben, und nebst der kantonalen Fischerkarte im Besitz einer Fischerkarte der Bürgergemeinde sind, ist der Fischfang vom linken Ufer aus (Schweizer Seite) gestattet. Das Fischen am deutschen Rheinufer ist verboten.

Mit der Fischerzunft, der 20 Gondelfischer angehören, besteht ein Vertrag über die Fischereirechte und die Bewirtschaftung des Gewässers. Die Fischerzunft ist zuständig für die Laichfischerei, den Aufzug und den Besatz der Fische im Rhein. Die Fischerzunft bietet alljährlich einen Kurs für Jungfischer an.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Fischereiverantwortlichen.