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Bericht zum Waldumgang 2013

von Dieter Ritter

Zu Fuss nach Rheinklingen:
Die Bürgergemeinde Diessenhofen lud am Sonntag zum traditionellen Waldumgang ein. Mehr als zweihundert Einwohnerinnen und Einwohner aus Diessenhofen und Umgebung wanderten entlang des Rodenbergs nach Rheinklingen. Nach einem Imbiss boten Pontoniere den Gästen die Heimfahrt auf dem Rhein an.

Die Bürgergemeinde Diessenhofen lud am Sonntag zum traditionellen Waldumgang ein. Mehr als zweihundert Einwohnerinnen und Einwohner aus Diessenhofen und Umgebung wanderten entlang des Rodenbergs nach Rheinklingen. Nach einem Imbiss boten Pontoniere den Gästen die Heimfahrt auf dem Rhein an.

Treffpunkt für die Wanderung war der Viehwiesplatz. Ein Konzert der Stadtmusik Diessenhofen unter der Leitung von Markus Augenstein sorgte für einen festlichen Auftakt.

Bürgerpräsident Urban Brütsch führte die Gäste über den Werkhof am Rodenberg zum Campingplatz Läui. Bei leichtem Nieselregen zog sich die bunte Kolonne mit Jungen und Alten, Kinderwagen und Hunden mehrere
hundert Meter auseinander. Als der Zug In der Läui ankam, zeigte sich die Sonne und sie liess sich bis zum Abend nicht mehr verdrängen.

Die Läui-Wirtin Monika Kobler servierte Weisswein und Mineralwasser, offeriert von der Bürgergemeinde. Die neue Sanitäranlage des Campingplatzes durfte besichtigt werden. „Die Bürgergemeinde liess die fast dreissig Jahre alte Anlage im letzten Winter für rund 250‘000 Franken sanieren“ erklärte Brütsch.

Nach total zwei Stunden Fussmarsch erreichte die gutgelaunte Schar den Badeplatz Rheinklingen. Die Bürgergemeinde hat ihn in einen Festplatz verwandelt. Abbondanza und Giuseppe Del Grosso, Inhaber des
Spezialitäten-Geschäftes Del Grosso, grillten Würste. Dazu gab es Getränke à discretion. Für die Bürgerinnen und Bürger von Diessenhofen war alles gratis, Nichtbürger zahlten einmalig drei Franken. Auch in Rheinklingen begeisterte die Stadtmusik Diessenhofen die Gäste mit einem Konzert. Sie spielte einen bunten Reigen von bekannten Melodien wie zum Beispiel „down by the riverside“.

Höhepunkt des Tages war die Rückfahrt auf dem Rhein mit zwölf Fährbooten der Pontoniere Diessenhofen. Sie hatten die schweren Militärschiffe mit Muskelkraft nach Rheinklingen getreidelt und gestachelt. „Wir sind keine Weicheier“ kommentierte ein Jungpontonier diese Leistung. Für die Talfahrt musste jeder Fahrgast eine Schwimmweste mit Kragen anziehen. Je zwei erfahrene Pontoniere lenkten die Fahrzeuge und es durften höchstens elf Fahrgäste pro Boot mitfahren. Ein Sicherheitsboot mit Motor begleitete die Schiffe. „Die Sicherheitsvorschriften werden mit jedem Jahr strenger“ erklärte Pontonier Urs Rütimann.

Kurz vor 14 Uhr landeten die Boote beim Pontonierdepot Diessenhofen. Es blieb noch reichlich Zeit, den herrlichen Tag in Gartenwirtschaften ausklingen zu lassen.

Bilder zum Waldumgangf befinden sich unter den "Veranstaltungen".